Mittwoch, 07. August 2019

Handelsstreit treibt Goldpreis auf höchsten Stand seit 2013

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hat den Goldpreis auf den höchsten Wert seit Jahren getrieben. Am Mittwoch kostete eine Feinunze (31,1 Gramm) erstmals seit 2013 wieder mehr als 1.500 US-Dollar. Im Nachmittagshandel stieg der Preis für das Edelmetall zeitweise auf bis zu 1500,25 Dollar (1341,07 Euro) und damit auf den höchsten Stand seit Frühjahr 2013.

Goldpreis steigt erstmals seit 2013 über 1500 Dollar. - Foto: APA (dpa)
Goldpreis steigt erstmals seit 2013 über 1500 Dollar. - Foto: APA (dpa)

Stärkster Preistreiber bleibt die Sorge vor den Folgen des eskalierenden Handelskonflikts zwischen den USA und China. Diese treibt die Anleger in sogenannte sichere Häfen, zu denen auch Gold gezählt wird.

Neben der Sorge vor dem Handelskonflikt wird die starke Nachfrage nach Gold aber auch mit sinkenden Zinsen erklärt. Nachdem die US-Notenbank Fed den Leitzins Ende Juli erstmals seit mehr als zehn Jahren gesenkt und weitere Senkungen in Aussicht gestellt hatte, folgten am Mittwoch verschiedene Notenbanken aus dem asiatisch-pazifischen Raum dem Beispiel, darunter die Zentralbank von Indien. Da Gold keine Zinsen bringt, wird das Edelmetall bei den aktuellen Mini-Zinsen für Anleger attraktiver.

apa/dpa

stol