Der Premier verhandelte gestern mit EU-Wirtschaftskommissar Jyrki Katainen, um den im kommenden Jahr geplanten Bruch der EU-Haushaltsregeln auf lediglich 0,3 Prozent des Jahresdefizits zu reduzieren.Laut Renzis Plänen hätte die Abweichung ursprünglich 0,5 Prozent des Defizits betragen sollen. Renzi bestätigte gestern am Rande des EU-Gipfels in Brüssel, dass die geplante Neuverschuldung auch etwas geringer ausfallen könnte als im Haushaltsgesetz geplant. Es gehe um ein, zwei Milliarden Euro, sagte er."Das Problem von zwei Milliarden Euro, die theoretisch benötigt werden könnten, sind wirklich nur eine kleine Anstrengung", versicherte Renzi.Die Regierung in Rom ist in ihrem Etatplan von dem Ziel abgerückt, bis 2017 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen.mit