Mittwoch, 14. August 2019

hds: „Beginn des Sommerschlussverkaufs später ansetzen“

Der hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol setzt sich für eine neue Regelung bei den Terminen der Schlussverkäufe in Südtirol ein. Normalerweise dauert er 6 Wochen und startet bereits Anfang Juli bzw. Jänner.

Der Sommerschlussverkauf soll später beginnen (Symbolfoto).
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Der Sommerschlussverkauf soll später beginnen (Symbolfoto). - Foto: © shutterstock

„Der Start ist ungünstig gewählt und die Dauer zu lange. Wir wollen eine Lösung finden, mit der sowohl Händler als auch Kunden zufrieden sind“, sagt hds-Präsident Philipp Moser. In einer Umfrage, die vom Verband durchgeführt wurde, hat sich die Mehrheit der Einzelhändler bereits heuer eine Verschiebung des Beginns des Sommerschlussverkaufs gewünscht.

„Der Sommerschlussverkauf soll im nächsten Jahr zwei Wochen später wie üblich beginnen und insgesamt nur 4, anstelle von 6 Wochen dauern. Diesen Vorschlag haben wir nun der Handelsammer unterbreitet“, erklärt Moser. Für den Winterschlussverkauf 2020 wird keine Veränderung vorgeschlagen. „Aber im darauffolgenden Jahr soll er ebenfalls um zwei Wochen verkürzt und nach hinten geschoben werden“, so Moser.

Saisonschlussverkäufe von großer Bedeutung

Für den hds sind die Saisonschlussverkäufe von großer Bedeutung und der Verband ist von den Vorteilen fixer Schlussverkaufstermine überzeugt. „Im benachbarten Nord- und Osttirol und im Trentino sind die Schlussverkäufe nicht einheitlich geregelt. Händler können selbst bestimmen, ab wann sie ihre Preise reduzieren. Dies ist für uns in Südtirol keine Option“, sagt Moser.

Der Saisonschlussverkauf hat sich als ein wichtiges Verkaufsinstrument bewährt: Auf der einen Seite ist er für die Handelstreibenden ein wesentliches Instrument für die Lagerräumung; auf der anderen Seite eine klare Botschaft an den Kunden, dass in dieser Zeit Restwaren günstig verkauft werden. „Die festgelegten Termine schaffen zudem einen Vorteil für die Kunden. Sie sorgen für Transparenz und Klarheit. Außerdem geht es darum, in dieser Zeit eine gleiche Ausgangsposition für kleine und große Handelsbetriebe zu schaffen, unabhängig von der Werbeleistung“, betont Moser.

stol

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