„Wir begrüßen die Initiative der Landesregierung, ein eigenes Vergabesetz für Südtirol auszuarbeiten, mit dem Ziel Klarheit zu verschaffen, um so zu vereinfachen, zu entbürokratisieren und lokale Kreisläufe anzukurbeln“, betonte hds-Präsident Walter Amort. Der hds ist sich bewusst, dass die Grundprinzipien der entsprechenden Eu-Richtlinie – wie etwa freier Wettbewerb, Gleichbehandlung, Transparenz - als auch die nationalen Vorgaben in den Bereichen, die in die Zuständigkeit des Staates fallen, zu berücksichtigen seien.„Aber gerade für Aufträge unterhalb der Eu-Schwelle (aktuell 207.000 Euro für Lieferungen und Dienstleistungen sowie 5,186 Millionen Euro für Arbeiten), die in Südtirol einen großen Anteil ausmachen, gibt es Möglichkeiten von den strikten Vorgaben abzuweichen“, erklärt Amort. Das neue Landesgesetz sollte daher einheitlich, klar und innerhalb der vorgegebenen Möglichkeiten die Voraussetzungen schaffen, damit auch kleinere, lokale Betriebe, ohne allzu großen Aufwand, an öffentlichen Aufträgen teilnehmen können. „Das stärkt die Regionalität und sorgt dafür, dass die Wertschöpfung im Land bleibt“, so der hds. stol