Donnerstag, 21. September 2017

hds: „Kartenpflicht nicht aufzwingen“

„Man kann keinen Unternehmer dazu zwingen, Kartenzahlungen zu akzeptieren“ – das meint der Handels- und Dienstleistungsverband (hds). Er reagiert damit auf die geplante Sanktionierung von Betrieben, die Bankomat- und Kreditkarten von Kunden nicht akzeptieren wollen.

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Wie das Tagblatt „Dolomiten“ in der Donnerstag-Ausgabe berichtet hat, möchte die römische Regierung im Einklang mit der Zahlungsdiensterichtlinie der EU mit einigen Maßnahmen weitere Schritte in Richtung Verbreitung der bargeldlosen Zahlungen: Zum einen soll für Interbankengebühren eine Obergrenze gelten. Zum anderen sollen Strafen für Betriebe von bis 30 Euro vorgesehen werden, sollten Kartenzahlungen nicht angenommen werden.

„Grundsätzlich sind wir der Auffassung, dass es einem Unternehmer überlassen sein sollte, selbst zu entscheiden, ob er Kartenzahlungen der Kunden annehmen will oder nicht und ob er die Kommissionen dem Kunden weiterverrechnen will oder nicht und der Unternehmer nicht durch eine Auflage dazu gezwungen wird“, sagt dazu hds-Präsident Walter Amort.

stol

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol