Mittwoch, 18. Januar 2017

hds: „Megatrends erreichen Südtirol“

Forcierung der Digitalisierung mit flächendeckend schnellem Internet, Verbesserungen von Qualifikationen insbesondere der Sprachkenntnisse und Vereinfachungen bei bürokratischen Vorschriften: In diesen Bereichen sehen die Dienstleister den größten Handlungsbedarf für Südtirol, wie der hds am Mittwoch in einer Aussendung schreibt.

Dre Präsident der Dienstleister im hds Christoph Rainer. - Foto: hds
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Dre Präsident der Dienstleister im hds Christoph Rainer. - Foto: hds

Die Forderungen und Anliegen wurden bei der jüngst sattgefundenen Sitzung des Ausschusses der Dienstleister im hds festgelegt.

Wifo-Studie zu Dienstleistungssektor

Basis dafür ist die vor kurzem vom Wifo der Handelskammer Bozen erstellte Studie zum Dienstleistungssektor in Südtirol.

„Diese hat einige Megatrends ausgearbeitet, die auch in Südtirol Fuß fassen werden - allen voran die zunehmende Digitalisierung oder der erhöhte Bedarf an hochqualifizierten Arbeitskräften“, betonte der Präsident der Dienstleister im hds, Christoph Rainer, der den Leiter des Wifo, Georg Lun, zur Ausschusssitzung eingeladen hatte. 

„Für diese Entwicklungen müssen wir uns entsprechend rüsten, und da meine ich nicht nur die Betriebe, sondern auch die Politik und die öffentlichen Verwaltungen“, so Rainer.

Stimmung in Südtirol ist gut

Bei den unternehmensorientierten Dienstleistern in Südtirol ist derzeit die Stimmung gut. Vielfalt der Tätigkeiten, Nähe zum Kunden und persönliche Beratung gehören zu ihren Stärken.

„Es ist aber der öffentlichen Verwaltung und vielen Betrieben vielfach nicht immer bewusst, dass Dienstleistungen in allen Bereichen auch hierzulande angeboten werden und zwar auf sehr hohem Niveau. Unsere Dienstleister machen einen guten Job - im Land, aber auch über die Landesgrenzen hinweg“, so der Präsident in einer Aussendung.

Wert einer Dienstleistung verständlich machen

Eine gemeinsame Herausforderung sei es auch, den Wert einer Dienstleistung verständlich zu machen. „Denn dahinter stecken Menschen mit bestimmtem Fachwissen und Fachkenntnissen. Und ein Dienst ist weder automatisch reproduzierbar noch maschinell herstellbar“, so Rainer.

Gerade deshalb sei es wichtig, auf die beiden Megatrends Digitalisierung und Qualität der Mitarbeiter zu reagieren und die entsprechenden Voraussetzungen in den Betrieben zu schaffen, schließt der hds seine Aussendung.

stol

stol