Dienstag, 19. Januar 2021

hds fordert „dringend notwendige Hilfen“

Unterm Strich mussten sehr viele Betriebe 2020 aufgrund der Pandemie Umsatzverluste hinnehmen, so der hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol. hds-Präsident Philipp Moser fordert finanzielle Hilfen.

Finanzielle Hilfen aufgrund der Coronakrise sind nötig.
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Finanzielle Hilfen aufgrund der Coronakrise sind nötig. - Foto: © dpa-tmn / Christin Klose
Die Sorge und die Unsicherheit sind bei den allermeisten Unternehmen berechtigterweise derzeit groß, was das neue Jahr mit sich bringen wird.

„Es soll zwar staatliche Hilfen geben über die sogenannten „Ristori-Dekrete“. Diese sind aber sicherlich unzureichend. Eine Zusatzförderungen durch das Land Südtirol ist somit unumgänglich“, betont hds-Präsident Philipp Moser.

Um zu vermeiden, dass es wieder Zahlungen auf Grund der Ateco-Kodexe gibt, sollte das neue „Ristori“-Dekret eine Ausgleichzahlung vorsehen für all jene Betriebe, die im Vergleich zum Jahr 2019 Covid-bedingte Umsatzrückgänge aufweisen. „Von diesem ermittelten Betrag sollten die bisher getätigten Ristori-Zahlungen abgezogen werden“, fordert Moser als mögliche Unterstützungsmaßnahme auf staatlicher Ebene.



„Derzeit wird auf parlamentarischer Ebene in Rom in diese Richtung gearbeitet, und wir unterstützen voll und ganz diesen Weg. Klar ist uns aber auch, dass diese Ausgleichszahlungen des Staates alleine nicht genügen werden, um Betrieben und Beschäftigten einen Neustart zu ermöglichen“, erklärt Moser.

Das Land Südtirol hat bereits mehrfach angekündigt, dass es dort intervenieren wird, wo die staatliche Ausgleichzahlungen nicht ausreichen. „Wir sind in diesen Tagen mit den zuständigen Wirtschaftsämtern in Verhandlung, um gemeinsam zusätzliche, lokale Fördermaßnahmen auszuarbeiten - damit die betroffenen Betriebe und die unternehmerische Tätigkeit weitergeführt werden können“, betont abschließend der hds-Präsident.

stol

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