Mittwoch, 30. September 2015

hds zu Bozen: "Weitermachen nur unter zwei Bedingungen"

„Unser Ziel bleibt nach wie vor die Wiederbelebung dieses für die Stadtentwicklung strategisch wichtigen Zone", betont hds-Präsident Walter Amort im Zusammenhang mit der Einberufung der Dienststellenkonferenz. Er knüpft die grundsätzlich positive Haltung zur Aufwertung des Areals Busbahnhof in Bozen allerdings an zwei Bedingungen.

Für eine  Aufwertung des Areals Busbahnhof spricht sich hds-Präsident Walter Amort aus.
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Für eine Aufwertung des Areals Busbahnhof spricht sich hds-Präsident Walter Amort aus. - Foto: © D

Nun gilt es nicht stehen zu bleiben, sondern an der Aufwertung des Areals weiterzuarbeiten, betont hds-Präsident Walter Amort. Allerdings dürfe die Einberufung der zuständigen Dienststellenkonferenz ausschließlich unter zwei Bedingungen erfolgen:

1. Bedingung: Weitere Projekte zulassen

Erste Voraussetzung sei, dass nicht nur das Projekt Kaufhaus Bozen, sondern auch weitere Projekte zugelassen und neu geprüft werden, die die Zukunft des Busbahnhofareals mit eigenen Ideen, Konzepten und tragenden Investitionen gestalten möchten.

„Wesentlich ist es, neue, nachhaltige Projektvorschläge zu finden, von dem alle Bürger profitieren und wodurch die Stadt an Attraktivität gewinnen kann. Ein neues Projekt soll sich in das sozialwirtschaftliche Stadtbild einfügen, das bestehende wirtschaftliche Gleichgewicht festigen und auch die Unternehmerschaft vor Ort einbinden“, so Amort.

2. Bedingung: An Ausschreibungskriterien festhalten

Die zweite Voraussetzung sei, dass die vom Stadtrat festgelegten Ausschreibungskriterien ohne Wenn und Aber einzuhalten seien. Dies sei die primäre Aufgabe der Dienststellenkonferenz.

„Vor allem geht es darum, dass die von den Projektanten vorgesehenen Handelsfläche den Kriterien entsprechen - sprich im konkreten Fall, dass die festgelegten 22.000 Quadratmetern Verkaufsfläche auch alle sonstigen für den Einzelhandel vorgesehenen Nebenflächen (wie Mall, Gänge, Magazine, Stiegen, Rolltreppen, oder Aufzüge) beinhalten“, betont der hds-Präsident.

Der hds habe bereits im Juni festgestellt, dass das geplante Projekt Kaufhaus Bozen evidente Unregelmäßigkeiten aufweist. Von daher war für den Verband die Nicht-Genehmigung des Projekts von Seiten des Gemeinderates nachvollziehbar, da es den technischen Ausschreibungskriterien nicht entsprochen hat.

hds ist für Aufwertung des Areals Busbahnhof

Der hds stellt in diesem Zusammenhang abermals klar, dass er sich nicht der Umgestaltung und Aufwertung des Areals Busbahnhof verschließe.

Der hds erwartet sich aber Politik und Technikern eine konsequente und gesetzeskonforme Vorgangsweise und die gewissenhafte Einhaltung der getroffenen Vereinbarungen. Dies deshalb, damit die gesetzlichen Rahmenbedingungen für alle Wirtschaftstreibenden gleichermaßen Gültigkeit haben.

stol

stol