„Die Auszeichnungen ehren besondere Leistungen in den Bereichen Weinbau und Weinerlebnis und stehen zugleich für Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit“, freute sich Verlegerin Hannah Fink-Eder. Von Herbert Taschler<h3> Die Preisträger</h3>Als Weingut des Jahres wurde das Weingut Elena Walch in Tramin ausgezeichnet, als Weinpersönlichkeit des Jahres Michael Graf Goëss-Enzenberg vom Weingut Manincor in Kaltern. „Henris“-Kellerei des Jahres ist die Kellerei Kurtatsch und für die Kollektion des Jahres ging die Auszeichnung an das Weingut Peter Sölva in Kaltern.<BR /><BR />Für ihre kontinuierliche und nachhaltige Qualitätsentwicklung zeichnete „Henris“ insgesamt zwölf Betriebe aus, die neu in die höchste Kategorie von fünf schwarzen Trauben aufgenommen wurden: Alois Lageder (Margreid), Castelfeder (Kurtinig), Elena Walch (Tramin), Gumphof – Markus Prackwieser (Völs am Schlern), Kellerei Andrian (Terlan), Kellerei Bozen (Bozen), Kellerei Kurtatsch (Kurtatsch), Kellerei Tramin (Tramin), Kornell – Florian Brigl (Siebeneich), Manincor (Kaltern), Peter Sölva (Kaltern), Schreckbichl – Colterenzio (Girlan).<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1298826_image" /></div> <BR /><BR />Daneben wurden 24 Weine und Betriebe als Südtiroler Rebsortensieger des Jahres 2026 ausgezeichnet. „Eine Zahl, die eindrucksvoll zeigt, wie stark, dynamisch und qualitätsorientiert der Südtiroler Weinbaubetrieb heute ist“, betonte Otto Geisel, der Leiter des „Henris“-Verkostungs- und Bewertungsteams.<BR /><h3> Von „Gault&Millau“ zu „Henris“</h3>Jahrelang war der „Gault&Millau“ neben dem „Guide Michelin“ ein Fixpunkt in der Gastronomie- und Weinszene im deutschsprachigen Raum. Einige Jahre erschien die Deutschland-Ausgabe des Restaurantführers im Münchner Verlag Henris Edition. Nach einem Lizenz- und Markenstreit, der 2023 eskalierte und Anfang 2024 die Gerichte beschäftigte, ist der „Gault&Millau Deutschland“ 2025 ein letztes Mal erschienen.<BR /><BR />Nach drei Jahren intensiver Weinverkostungen unter „Gault&Millau“ präsentiert sich „Henris“ nun bereits zum zweiten Mal als eigenständige Plattform für Weinbewertung in Südtirol. „Unabhängig, transparent und qualitätsorientiert“, wie Otto Geisel unterstreicht: „Wie in den Vorjahren fanden die Verkostungen auch diesmal blind statt, um objektive Bewertungen zu garantieren. Ohne Etikett und ohne Prestige zählt ausschließlich die Qualität im Glas – eine der ehrlichsten und anspruchsvollsten Formen der Bewertung.“<BR /><BR />„Henris“ steht laut Verlegerin Hannah Fink-Eder „für eine neue Form der Bewertung von Wein- und Gastronomiekultur – inspiriert von jahrzehntelanger Erfahrung, geprägt von Transparenz, Vielfalt und regionalem Feingefühl. So wird ,Henris' zum digitalen Guide der Weinszene: einer Plattform, die Orientierung schafft, Entwicklungen sichtbar macht und Produzenten sowie Konsumenten gleichermaßen verlässliche Qualitätsmaßstäbe bietet. Der Guide ist digital ab sofort auf der Website oder in der ,Henris'-App abrufbar.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1298754_image" /></div> <h3> 24 Südtiroler Rebsortensieger des Jahres 2026</h3>• Sekt des Jahres: Sektgut Montris - 2020 Montris Blanc de Blancs Brut Nature <BR /><BR />• Sylaner des Jahres: Köfererhof - 2024 R Sylvaner <BR /><BR />• Riesling des Jahres: Weingut Falkenstein - 2020 anadûron Riesling <BR /><BR />• Kerner des Jahres: Weingut Niklas - 2022 Libellula Kerner Riserva <BR /><BR />• Weißwein-Komposition des Jahres: Kellerei Terlan - 2022 Terlaner Primo Grande Cuvée <BR /><BR />• Pinot Bianco des Jahres: Gumphof – Markus Prackwieser - 2022 Renaissance Weissburgunder Riserva <BR /><BR />• Pinot Grigio des Jahres: Wassererhof - 2023 Pinot Grigio <BR /><BR />• Chardonnay des Jahres: Nals Margreid - 2021 Nama <BR /><BR />• Gewürztraminer des Jahres: Kellerei Tramin - 2024 Nussbaumer Gewürztraminer <BR /><BR />• Gewürztraminer edelsüß des Jahres: Kellerei Tramin - 2023 Terminum Gewürztraminer <BR /><BR />• Sauvignon Blanc des Jahres: Kellerei St. Michael-Eppan - 2021 The Wine Collection Sauvignon Blanc <BR /><BR />• Rarität weiß: Kellerei Terlan - 2012 Rarity Weißburgunder <BR /><BR />• Rarität restsüß weiß: Kellerei Tramin - 2017 Epokale Gewürztraminer <BR /><BR />• St. Magdalener des Jahres: Pfannenstielhof - 2020 Der Pfannenstiel. St. Magdalener Classico <BR /><BR />• Kalterersee des Jahres: Castel Sallegg - 2024 Vigna Bischofsleiten Kalterersee Classico superiore <BR /><BR />• Vernatsch des Jahres: Baron Widmann - 2023 Nockerisch Vernatsch <BR /><BR />• Vernatsch Handschrift: Pranzegg - 2022 Campill Vernatsch <BR /><BR />• Pinot Noir des Jahres: Kellerei Girlan - 2021 Vigna Ganger Pinot Noir Riserva <BR /><BR />• Cabernet Sauvignon des Jahres: Weingut Tiefenbrunner – Schlosskellerei Turmhof - 2021 Vigna Toren Cabernet Sauvignon Riserva Secundo <BR /><BR />• Cabernet Franc des Jahres: Peter Sölva - 2023 Amistar Cabernet Franc Riserva <BR /><BR />• Rotwein-Komposition des Jahres: Manincor - 2022 Castel Campan <BR /><BR />• Merlot des Jahres: Kornell – Florian Brigl - 2020 Kressfeld Merlot Riserva <BR /><BR />• Rosenmuskateller des Jahres: Muri-Gries (Weingut) Klosterkellerei - 2023 AbteiMuri Rosenmuskateller <BR /><BR />• Rarität rot: Kellerei Kurtatsch - 2018 TRES Riserva <h3> 100 Punkte für zwei Weine</h3>100 Punkte und damit die höchste Auszeichnung im „Henris Südtirol Weinguide 2026“ haben zwei Weine erhalten: der 2012 Rarity Weißburgunder der Kellerei Terlan sowie der 2017 Epokale Gewürztraminer der Kellerei Tramin.<Rechte_Copyright></Rechte_Copyright>