Mittwoch, 22. November 2017

Herausforderungen von morgen für die Bauern von heute

Weinbau auf 1600 Metern Meereshöhe, Maschinen, die statt dem Bauern erkennen, ob eine Kuh krank ist, Drohnen, die anstelle von Traktoren Pflanzenschutzmittel ausbringen: Wird so die Südtiroler Landwirtschaft in einigen Jahren aussehen? Vielleicht. Zumindest zeichnet sich heute ab, dass die Trends in diese Richtung zeigen.

Welche die größten Entwicklungen und Tendenzen sind, die auf die heimischen Bauern und Genossenschaften zukommen könnten, hat der Südtiroler Bauernbund  (SBB) in einem  Trendreport zusammengefasst.
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Welche die größten Entwicklungen und Tendenzen sind, die auf die heimischen Bauern und Genossenschaften zukommen könnten, hat der Südtiroler Bauernbund (SBB) in einem Trendreport zusammengefasst. - Foto: © shutterstock

Welche die größten Entwicklungen und Tendenzen sind, die auf die heimischen Bauern und Genossenschaften zukommen könnten, hat der Südtiroler Bauernbund  (SBB) in einem  Trendreport zusammengefasst. Dazu gehören etwa der Trend  zu mehr Nachhaltigkeit, zur Digitalisierung, zu autonomen Maschinen. „Die eine oder andere Entwicklung ist in Südtirol bereits angekommen“, heißt es in dem Bericht der Abteilung Innovation des Bauernbundes. Dazu zählen die lokale Produktion von Lebensmitteln und deren direkte Vermarktung.

Einige Trends hingegen sind den Experten zufolge noch weiter entfernte Zukunftsmusik. Weil entweder die Forschung oder der Markt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ausgereift genug seien. Ein Beispiel: vollautomatische Erntemaschinen. „Es  gibt sie, aber sie sind so teuer, dass sie in der Praxis selten genutzt werden“, heißt es im Trendreport.

Welche Entwicklungen in den nächsten Jahren zu erwarten sind und was das für Südtiroler Bauern bedeutet, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des „WIKU“ am Mittwoch.

stol