Dies würde nicht nur den Bedürfnissen des Tourismussektors, sondern auch der einheimischen Bevölkerung gerecht werden. „Diese Entscheidung würde den Mietraum für Einheimische schützen, indem sie die Zunahme der touristischen Vermietung von privaten Wohnungen begrenzt“, so Schölzhorn.
„Perspektiven für Junggastwirte geben“
Zudem sollte laut HGJ darauf geachtet werden, dass Betten an kleinere Betriebe oder solche, bei denen eine Nachfolge garantiert ist, verteilt werden.„Junge Menschen, die im Gastgewerbe arbeiten wollen, benötigen die rechtlichen Rahmenbedingungen, um die elterlichen Betriebe weiterentwickeln zu können. Wenn es dazu aber auf Gemeindeebene keine Betten mehr gibt, dann ist die Betriebsnachfolge nicht mehr gesichert“, befürchtet Daniel Schölzhorn.
Zuletzt ermutigt der HGJ junge Gastwirte, sich aktiv an der Gestaltung der Gemeindeentwicklungsprogramme zu beteiligen. „Im Zuge der Ausarbeitung dieser Programme auf Ortsebene ist es entscheidend, dass Junggastwirte ihre Ideen und Vorschläge einbringen, um eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung des Tourismus in Südtirol zu gewährleisten“, unterstreichen die Vizeobleute Emma Fauster und Johannes Kohler in einer Aussendung.