Dienstag, 07. Juli 2015

HGV erfreut über Änderung zu Tourismusabgabe

Mit dem Wirtschaftsomnibus sind einige Bestimmungen im Bereich Tourismus abgeändert worden. So hat der Landtag beschlossen, die Tourismusabgabe von einer Muss- in eine Kann-Bestimmung umzuwandeln. Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) begrüßt diese Umwandlung in einer Presseaussendung.

Badge Local
Foto: © shutterstock

„Diesbezüglich kann man nicht von einem Steuergeschenk an die Gastwirte reden“, sagt HGV-Präsident Manfred Pinzger und erklärt, dass die Gastbetriebe im vergangenen Jahr mit rund zwölf Millionen Euro freiwillig zur Finanzierung der Tourismusorganisationen beigetragen hätten. Darüber hinaus finanzieren die Gastbetriebe mit vielen Millionen Euro diverse Aktionen der Tourismusorganisationen.

Positiv bewertet der HGV zudem, dass nun auch die Nächtigungen in Bildungshäusern der Ortstaxe unterliegen. Damit, so heißt es in der Presseaussendung, sei eine Ungleichbehandlung zu den gewerblichen Beherbergungsbetrieben aufgehoben worden.

Erfreut zeigt sich der HGV weiters darüber, dass mit dem neuen Wirtschaftsomnibus auch die Campingplätze mit fünf Sternen eingestuft werden können und somit eine Angleichung an internationale Standards gesetzt worden ist.

Zudem hat man die Wohnmobilstellplätze einer Regelung zugeführt, was ebenfalls ein von der Fachgruppe Campingplatzbetreiber im HGV lang gehegter Wunsch war.  

Auf Kritik stößt hingegen die Einführung einer Verwaltungsstrafe für die „unerlaubte“ Verwendung des Begriffes „Wanderleiter“. Da es kein Berufsbild gebe, könne die Verwendung der Bezeichnung kaum unter Strafe stehen, schreibt der HGV. „Jedenfalls ist dieser Passus das Gegenteil von Bürokratieabbau und Eigenverantwortung“, meint HGV-Direktor Thomas Gruber. Schließlich müsse diese Bestimmung nun mit großem Aufwand umgesetzt, und dann kontrolliert und schließlich sanktioniert werden.

stol