Dienstag, 17. April 2018

HGV-Forum: Pinzger im Interview

Andernorts freue man sich, wenn der Tourismus gute Zahlen schreibt. Hierzulande habe er das Gefühl, dass sich die Touristiker fast dafür schämen müssten, sagte Manfred Pinzger, Präsident des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV), am Montag beim HGV-Forum in Bozen. Im „Dolomiten“-Interview spricht er über die touristische Entwicklung in Südtirol, den verkehr und die Erreichbarkeit.

Manfred Pinzger, Präsident des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV).
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Manfred Pinzger, Präsident des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV).

„Dolomiten“: Sie sagten in Ihrer Rede, dass Sie das Gefühl haben, dass sich die Touristiker in Südtirol für die Rekordnächtigungen entschuldigen müssten. Sie sind also nicht glücklich mit der aktuellen Diskussion, wie viel Tourismus Südtirol verträgt?

Manfred Pinzger: Diese Aussage war durchaus ernst gemeint. Aber wir müssen uns nicht entschuldigen. Man braucht sich nur die Situation rund um Südtirol herum anzuschauen. Sowohl in Nordtirol, im Trentino oder in Graubünden freut sich die Bevölkerung, wenn gute Nächtigungszahlen erreicht werden. In Südtirol hingegen brauchen bestimmte politische Kreise einen Sündenbock, einen Prellbock. Man kann doch nicht immer alles negativ sehen. Wenn man sieht, wie wichtig der Tourismus für Südtirol ist, dann sollte man sich doch auch freuen können, wenn es gut läuft. Das war ja nicht immer so.

D/sor

Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol