„Die Einbindung von pensionierten Fachkräften in den Arbeitsmarkt ist eine Möglichkeit, um dem Arbeits- und Fachkräftemangel zu begegnen“, erklärt HGV-Präsident Klaus Berger. „Viele Pensionierte wären bereit, weiterhin zu arbeiten und ihre Erfahrung aktiv einzubringen – wenn die finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen entsprechend vorteilhaft sind“, so Berger.<BR /><BR />Durch die Annahme des Begehrensantrags, der auf Initiative des Abgeordneten im Südtiroler Landtag Harald Stauder eingebracht wurde, setzt der Landtag ein wichtiges Signal an den Staat, gezielte und wirksame Anreize für die Weiterbeschäftigung von Pensionierten zu schaffen. Wesentliche Hebel, insbesondere im Steuer- und Sozialversicherungsrecht, liegen in staatlicher Zuständigkeit. „Als Verband haben wir dazu bereits in der Vergangenheit konkrete Vorschläge vorgelegt – von steuerlichen Begünstigungen über reduzierte Sozialbeiträge bis zur Vereinfachung der gelegentlichen Beschäftigungsform PrestO“, erklärt HGV-Direktor Raffael Mooswalder.<BR /><BR />Gleichzeitig betont der HGV, dass eine nachhaltige Fachkräftesicherung nur gelingen kann, wenn auch junge Menschen frühzeitig in Beschäftigung gebracht werden. Dazu braucht es gezielte Maßnahmen: eine stärkere Berufsorientierung bereits in der Schulzeit, attraktive Ausbildungsmöglichkeiten und optimale Rahmenbedingungen für den Berufseinstieg. Ebenso zentral ist es, dem Abwandern junger Fachkräfte entgegenzuwirken und ihnen langfristige Perspektiven im Land zu bieten, heißt es abschließend in einer Presseaussendung des HGV.