Dienstag, 09. November 2021

HGV: „Wintersaison muss plangemäß starten können“

Manfred Pinzger, Präsident des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) und Vizepräsident des nationalen Dachverbands Federalberghi, hat am Dienstag an einer Anhörung der 10. Kommission der Abgeordnetenkammer teilgenommen.

Die Skilifte sollen in dieser Saison nicht mehr stillstehen.
Die Skilifte sollen in dieser Saison nicht mehr stillstehen. - Foto: © shutterstock
Die Kommission, die für gewerbliche Tätigkeiten, Handel und Tourismus zuständig ist, holt Vorschläge für die wirtschaftliche Entwicklung ein.

Federalberghi-Vizepräsident Pinzger hat dabei den Sektor des Hotel- und Gastgewerbes vertreten und ist im speziellen auf die wichtige Rolle des Wintertourismus für die Berggebiete eingegangen.

„Die Wintersaison 2020/21 ist komplett ins Wasser gefallen und hat zu enormen Umsatzverlusten in der Branche geführt. Den Verlust einer weiteren Wintersaison können sich Italien, die Beherbergung, die Gastronomie, die Seilbahnbranche und alle übrigen Sektoren, welche von der Wintersaison leben, nicht mehr leisten“, brachte Pinzger die Situation auf den Punkt.

Im Konkreten forderte er bei der Anhörung, dass bei Einstufung einer Region als orange und rote Zone die Gastbetriebe und die Aufstiegsanlagen nicht mehr geschlossen werden und dass die Personen im Besitz des Green Passes innerhalb der orangen und roten Zonen sich unbehelligt bewegen können und somit auch die Skigebiete erreichen und die Aufstiegsanlagen nutzen können.

Weiters forderte HGV-Präsident Pinzger die Aussetzung der zweiten Rate der Gemeindeimmobiliensteuer 2021, konkrete Maßnahmen, um dem Mitarbeitermangel im Tourismus entgegenzuwirken sowie ein eigenes Rahmengesetz zur Unterstützung des Tourismus in den Berggebieten, heißt es abschließend in der Presseaussendung.

stol