Donnerstag, 19. Mai 2016

Hochkarätiger Auftrag für Oberalp

Die Bozner Firmengruppe hat den Zuschlag erhalten, die Weltmarke Under Armour in Italien aufzubauen. Bis 2023 ist ein Umsatz von 100 Millionen Euro geplant.

Die attraktive Weltklasse-Skirennläuferin Lindsey Vonn ist neben vielen anderen Top-Sportlern Markenbotschafterin von Under Armour. - Foto: Under Armour
Badge Local
Die attraktive Weltklasse-Skirennläuferin Lindsey Vonn ist neben vielen anderen Top-Sportlern Markenbotschafterin von Under Armour. - Foto: Under Armour

„Für mich ist das wie die Verwirklichung eines Traums“, bringt es Massimo Baratto, Geschäftsführer von Oberalp, auf den Punkt. Denn der Oberalp-Gruppe mit Sitz in Bozen ist jüngst tatsächlich ein großes Wurf geglückt: Sie wird ab 2017 die weltweite Nummer 3 am Sportartikelmarkt, Under Armour, in Italien vertreten. Die Mission: Der Aufbau der Marke und ein Jahresumsatz von 100 Millionen Euro bis 2023. 

Die Spitzensportler Lindsey Vonn, Andy Murray und Michael Phelps haben eins gemeinsam: Sie sind Testimonials von Under Armour, der dynamischsten Marke am milliardenschweren Markt von Sportartikeln.

Nike und Adidas führen das Feld an, der – aus heutiger Sicht – einzige, ernst zu nehmende Rivale folgt mit Under Armour auf Platz 3 mit einem Umsatz 2015 von fast 4 Milliarden Euro. In den USA belegt er bereits Platz 2 und auch in Europa will Under Armour nun noch stärker angreifen.

Ein nicht unwichtiger Verbündeter hierbei ist Oberalp, die Firmengruppe der Familie Oberrauch, die ab 2017 für die Marke in Italien verantwortlich sein wird: „Dass sich ein derartiger Riese am Weltmarkt für uns entscheidet, ist einfach unglaublich", sagt Baratto. "Under Armour ist sicherlich die derzeit trendigste und aufstrebendste Marke überhaupt. Noch dazu verkörpert sie ähnliche Werte wie wir: Sie steht für technische Bekleidung mit einem starken Fokus auf Design und Lifestyle“, so Baratto.

______________________________________________________________

Mehr Fakten und Zahlen über den Oberalp-Coup lesen Sie im Tagblatt der "Dolomiten" am Donnerstag.

stol