„Die Ausweitung der Holzbau-Förderung auf private Bauvorhaben ist ein wichtiger Schritt und ein entscheidender Impuls für unsere Betriebe“, betont Richard Nagler, Obmann der Holzbaumeister und Zimmerer im lvh. <BR /><BR />Holz als Baustoff spiele nicht nur eine zentrale Rolle im Klimaschutz, sondern sichere auch Arbeitsplätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Forstwirtschaft bis zum Handwerk. Wichtig ist dabei, dass insbesondere kleinstrukturierte Betriebe zum Zuge kommen und von den Fördermaßnahmen profitieren.<BR /><BR />Besonders positiv bewertet die Berufsgemeinschaft, dass damit ein Anreiz geschaffen wird, verstärkt auf regionale Ressourcen zurückzugreifen. Die Holzbauweise stehe für energieeffizientes, ressourcenschonendes und modernes Bauen und entspreche zugleich der Bautradition im Alpenraum.<BR /><BR />„Holz ist ein natürlicher Rohstoff und ein hervorragender Bauträger. Es vereint Stabilität, Nachhaltigkeit und Wohnqualität wie kaum ein anderes Material“, erklärt Nagler. „Die Förderung für private Bauherren wird dazu beitragen, das Bewusstsein für die Vorteile des Holzbaus weiter zu stärken.“<BR /><BR />Der lvh spricht sich zudem dafür aus, begleitend zur Förderung auch Beratungsangebote auszubauen und Innovationen im Holzbau gezielt zu unterstützen. Nur so könne das volle Potenzial dieses zukunftsweisenden Baustoffs ausgeschöpft werden. Um dieses Thema wird es unter anderem auch beim Holzbaukongress gehen, der am Freitagvormittag im Forum Brixen stattfindet.