Donnerstag, 05. April 2018

Hypo Italien trennt sich von ihren Kunstschätzen

Die Ex-Hypo-Italien-Tochter HBI will sich von ihren Kunstschätzen trennen, um die leeren Kassen aufzufüllen. Die Bank besitzt 386 Kunstwerke, die sie in den vergangenen Jahren als Investition erworben hatte, berichtete die friaulische Tageszeitung „Il Messaggero Veneto“. Der Wert der Kunstwerke wird auf 10 Millionen Euro geschätzt.

Die Ex-Hypo-Italien-Tochter HBI will sich von ihren Kunstschätzen trennen.
Die Ex-Hypo-Italien-Tochter HBI will sich von ihren Kunstschätzen trennen. - Foto: © shutterstock

Zu den Werken, die veräußert werden sollen, zählt eine Aluminiumskulptur, die vor dem Sitz der Bank steht. Die Bank ist zurzeit mit dem Abbau von 36 Stellen beschäftigt

Die ehemalige Hypo Italien (heute HBI) gehört seit Herbst 2014 nicht mehr der staatlichen Abbaufirma Heta (vormals Hypo Alpe Adria), sondern einer eigenen ebenfalls staatlichen österreichischen HBI Bundesholding. Die italienische Regierung hatte die österreichischen Pläne zur Auflösung der Ex-Hypo-Italien-Tochter kritisiert.

apa

stol