Am Mittwochvormittag wurden die Gewinner in der Handelskammer Bozen prämiert. Bei den eingereichten Arbeiten handelt es sich um insgesamt 15 Entwürfe aus dem Bereich des Produktdesigns, die von den Studierenden der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen im Rahmen des Projektes „HomeGrown“ realisiert wurden.Im Mittelpunkt stand dabei die Entwicklung und Umsetzung von innovativen Designkonzepten, die dazu dienen, die Südtiroler Qualitätsprodukte in der Gastronomie auf ungewöhnliche Weise zu präsentieren.„Die prämierten Arbeiten weisen einen starken Bezug zum Territorium auf und überzeugen durch Besonderheit, Sorgfalt und Naturverbundenheit – genau dies sind die Merkmale der Südtiroler Qualitätsprodukte, welche es zu kommunizieren gilt“, so Handelskammerpräsident Michl Ebner.Die Studierenden haben sich im Rahmen ihrer Semesterprojekte mit einer Reihe konkreter Fragen auseinandergesetzt: Wie kann die Herkunft lokaler Produkte noch stärker unterstrichen werden? Wie gelingt es am besten, die heimischen Erzeugnisse von anderen Lebensmitteln zu differenzieren? „Ziel ist es, durch kreative Lösungen den Ursprung der heimischen Erzeugnisse in den Mittelpunkt zu rücken, damit der Konsument sie besser wahrnimmt – eine Kommunikation ohne Worte, nur durch die zeitgemäße Form der Präsentation“, erklärt der Dekan der Fakultät für Design und Künste, Gerhard Glüher. Ausgezeichnet wurden das Designobjekt „BERGmannWASSER“ von Elisa Bergmann, zwei gläserne Krüge mit einer dreidimensionalen Prägung der markanten Profile der Drei Zinnen und des Schlerns, das vom traditionellen Südtiroler Milchschöpfer inspirierte „Milchkanndl“ von Julia Ostarek und das Konzept „S’Tischl“ von Jasmine Deporta, ein Frühstückstisch der besonderen Art, der die Natürlichkeit Südtirols widerspiegelt. Alle Gewinner dürfen sich über ein von der Gastrofresh GmbH zur Verfügung gestelltes Studienstipendium freuen. Die Jury bestand aus Professor Gerhard Glüher, dem Designer Steffen Kaz und dem Forscher Martin Luccarelli von der Freien Universität Bozen, EOS-Direktor Hansjörg Prast, Andreas Huber von der Gastrofresh GmbH, Christoph Ladurner vom Hoteliers- und Gastwirteverband und dem Marketingverantwortlichen des Südtiroler Bauernbundes Hans J. Kienzl.Für ihre Idee erhielt die Studentin Afra Hackl den von der Jury vergebenen Sympathiepreis: Der sogenannte „Knöffel“, eine Mischung aus Knödelformer und Eisportionierer, versinnbildlicht auf funktionale und symbolische Weise die Harmonie aus mediterraner und alpiner Kultur, die das besondere Südtiroler Flair ausmacht.