Zwischen Jänner und März gingen in Südtirol durchschnittlich 258.154 Menschen einer bezahlten Arbeit nach. Das sind in etwa genau so viele wie im selben Zeitraum des Vorjahres. Die Erwerbstätigenquote lag laut Astat bei 73 Prozent. <BR /><BR />Deutlich sind jedoch weiterhin die Unterschiede zwischen Mann und Frau: Während 78 Prozent der Männer erwerbstätig waren, lag die Quote bei den Frauen bei 67,7 Prozent. Hauptgrund dafür ist, dass Betreuung und Pflege von Kindern und Angehörigen nach wie vor überwiegend von Frauen übernommen werden. <h3> Landwirtschaft: Weniger Beschäftigung</h3>Nach Branchen betrachtet zählten sowohl das produzierende Gewerbe (plus 2.000) als auch der Dienstleistungssektor (plus 1.800) mehr Beschäftigte als im Vorjahresquartal. Letzterer bleibt der mit Abstand wichtigste Wirtschaftssektor. <BR /><BR />In der Landwirtschaft ging die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum ersten Quartal 2025 um 2.800 Personen zurück und lag bei 8.500. Der Negativtrend hält seit einigen Jahren an. Zwischen 2021 und 2025 sank die Beschäftigung in diesem Bereich von rund 16.000 auf etwa 11.700 Personen im Vorjahr. <h3> Arbeitslosenquote bei 1,9 Prozent</h3>Auch die Arbeitslosigkeit verharrt in Südtirol auf einem niedrigen Niveau. Zwischen Jänner und März waren durchschnittlich 4.854 Personen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag bei 1,9 Prozent.<BR /><BR />Die Zahl der Nichterwerbspersonen – also jener Menschen, die dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, etwa Pensionisten, Schüler oder Studierende – belief sich auf 87.851. Die Nichterwerbsquote stieg auf 25,6 Prozent.