Montag, 27. Februar 2017

Immobilienpreise zogen seit 2010 um bis zu 45 Prozent an

Wohnen wird immer teurer. Seit 2010 hat der Preis für eine neue Wohnung durchschnittlich um 39 Prozent angezogen.

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Gebrauchte Wohnungen verteuerten sich fast ebenso stark um 38 Prozent, wie aus dem Immobilienpreisindex ImmoDEX 2016 hervorgeht, der die Angebotspreise auf Immobilien.net bzw. ImmobilienScout24 abbildet. Neue Häuser (123 m2) kosten im Österreich-Schnitt 359.000 Euro (plus 45 Prozent).

In drei Bundesländern ist ein neues Haus heute eklatant teurer als noch vor über sechs Jahren – in der Steiermark zahlt man mit aktuell durchschnittlich 301.000 Euro um 64 Prozent mehr, im Burgenland (rund 260.000 Euro) beträgt der Preisanstieg 55 Prozent und in Niederösterreich (338.000 Euro) 54 Prozent.

In absoluten Zahlen am höchsten ist der Preis für ein neues Haus in Wien, das im Schnitt 123 Quadratmeter groß ist und mit 471.000 Euro zu Buche schlägt – ein Plus von 22 Prozent gegenüber 2010.

Doch auch gebrauchte Häuser kosten heute um gut ein Drittel (35 Prozent) mehr als noch vor über sechs Jahren.

apa

stol