Die Arbeiten hierfür laufen seit August 2012, am Donnerstag wurde das Projekt im Beisein von Landeshauptmann Luis Durnwalder und Landesrat Thomas Widmann der Presse vorgestellt. Die erste Stufe der Modernisierung soll innerhalb 10. März abgeschlossen werden. „Der Markt für Würstl entwickelt sich seit Jahren positiv und ist ein wichtiges Standbein für Senfter Südtirol. Wir sind in Italien Co-Leader in diesem Segment und wollen die Leadership erreichen“, erklärt Helmuth Senfter von der Eigentümerfamilie.Mit der Investition von 20 Millionen Euro bis 2015 will Senfter Südtirol für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet sein. Franz Senfter betont: „Wir setzen auf Südtirol mit seiner intakten Struktur, den fleißigen Mitarbeitern und dem passenden, positiven Umfeld für unsere Produkte.“Kapazitätssteigerung, Verbesserung der Arbeitsplätze, RessourcenschonungDer Betrieb in Leitach in Klausen soll vorerst auf eine Produktionskapazität von 24.000 Tonnen jährlich kommen. Im Jahr 2015 ist eine weitere Verdoppelung auf 48.000 Tonnen Wurstwaren vorgesehen.Dies seien mehr als 120.000 einzelne Würstl pro Stunde, die produziert, verkauft und konsumiert würden, erklärt der Direktor von Senfter Südtirol, Peter Hintner. „Nicht nur die Produktion wird gesteigert, sondern die Arbeit für die 70 festen Mitarbeiter erleichtert und verbessert, indem Wege verkürzt und Abläufe effizienter gestaltet werden.“Für die anstehende Betriebsschließung von rund eineinhalb Monaten zum Innenausbau der Produktionsstätte konnte mit Gewerkschaftsvertretern und Mitarbeitern eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. So werde etwa Urlaub abgebaut, um den Lohn der Mitarbeiter nicht zu belasten. „Ein Zeichen für unsere gelebte Sozialpartnerschaft“, so Direktor Peter Hintner. Zudem soll auf eine schonende Verwendung von natürlichen Ressourcen gesetzt werden. Durch die innovative Produktionsanlage werde der CO2-Ausstoß stark verringert und der Energiekonsum durch Wärmerückgewinnung deutlich gesenkt.Die Umbauarbeiten würden bevorzugt an einheimische Unternehmen vergeben. Nur wo es in Südtirol keine Anbieter gibt, wie beispielsweise bei den spezifischen Anlagen, greife man auf internationale Lieferanten zurück, so das Unternehmen.stol