<BR />Der Haushaltsentwurf der EU-Kommission sieht für den Zeitraum 2028 bis 2034 insgesamt rund 409 Milliarden Euro zur Förderung von Wettbewerbsfähigkeit, Forschung und Innovation vor. Davon sollen 175 Milliarden Euro in das Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizon Europe“ fließen. Weitere 234 Milliarden Euro sind für den neuen „European Competitiveness Fund“ vorgesehen, der Investitionen in strategische Technologien und deren Umsetzung bis zur industriellen Anwendung unterstützen soll.<h3>Förderungen müssen einfach und unbürokratisch sein</h3>Bei einem Treffen der Confindustria-Verbände aus dem Nordosten Italiens mit Europaabgeordneten in Mestre betonten die Teilnehmer die zentrale Rolle von Innovation für die wirtschaftliche Entwicklung Europas.<BR /><BR />„Wir brauchen einen Haushalt, der die Entwicklung unserer Unternehmen unterstützt und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft insgesamt fördert. Gleichzeitig braucht es ausreichend regionalen Spielraum bei der Ausgestaltung. Denn vor Ort weiß man am besten, wie die verfügbaren Mittel effizient eingesetzt werden können“, sagt Südtirols Europaabgeordneter Herbert Dorfmann.<BR /><BR />„Entscheidend ist dabei, dass unsere Betriebe diese Mittel einfacher und unbürokratischer nutzen können. Die Fördermöglichkeiten müssen näher an die Unternehmen gebracht werden und Planbarkeit ermöglichen“, betonte Evelyn Kichmair, die als Vizepräsidentin den Unternehmerverband Südtirol vertreten hat.