<BR />Die Teuerungswelle in Südtirol begann 2021 und erreichte 2022 mit nahezu 10 Prozent einen Spitzenwert. 2023 blieb die Inflation mit 5,8 Prozent im Gesamtjahr erhöht. Auch 2024 liegt Südtirol mit einer Inflationsrate von 1,7 Prozent weiterhin an der Spitze Italiens, bleibt jedoch im Rahmen des von der Europäischen Zentralbank angestrebten Ziels von 2 Prozent.<h3> Wo sind die Preise am stärksten gestiegen?</h3>Den deutlichsten Preisanstieg verzeichneten im Jahresdurchschnitt Urlaubspakete mit 10,7 Prozent, gefolgt von der Wasserversorgung und wohnbezogenen Dienstleistungen (plus 7,9 Prozent) sowie Krankenhausleistungen (plus 7,6 Prozent).<BR /><BR />Bei Lebensmitteln sind die Preise im vergangenen Jahr weniger stark gestiegen als in den Jahren zuvor. Die Teuerungsrate bewegte sich um 2,3 Prozent – ein klarer Rückgang gegenüber dem Vorjahr, als diese noch bei 10 Prozent lag.<BR /><BR />Deutliche Entlastung gab es bei Energie: Die Preise für Strom, Gas und andere Brennstoffe sanken im Schnitt um 22,7 Prozent.<h3>Inflation hat wieder an Fahrt aufgenommen</h3>In den ersten Monaten des heurigen Jahres zieht der Preisanstieg wieder an. Laut Astat lag die Inflation in Bozen im Jänner bei 2,5 Prozent und im Februar bei 2,6 Prozent. Auf gesamtstaatlicher Ebene lag die Teuerungsrate im vergangenen Monat bei 1,6 Prozent.