Mittwoch, 17. Januar 2018

Ingemar Gatterers Rundumschlag

SAD-Chef Ingemar Gatterer ist kein Mann der leisen Töne: Über eine Stunde holte er am Mittwoch zum Rundumschlag gegen die Verkehrspolitik des Landes und den Landeshauptmann aus. Diesen bezeichnete er als „Statthalter des PD im Verkehrsbereich.“ Südtirol werde von „zweitklassigen Politikern“ verwaltet.

Ingemar Gatterer ist kein Mann der leisen Töne. - Foto: DLife
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Ingemar Gatterer ist kein Mann der leisen Töne. - Foto: DLife

Hintergrund ist die nahende Ausschreibung mit Neuvergabe des Personennahtransports mit Bussen in Südtirol. „Ich will niemanden unter Druck setzen. SAD hat für jedes Szenario das passende Angebot. Ich will nur, dass die Dinge rechtskonform ablaufen“, so Gatterer.

Seiner Meinung nach sei dies nicht der Fall, indem Südtirol bei der Vergabe in 5 Einzugsgebiete mit Lossperre unterteilt werde. Auch treffe es nicht zu, dass die SAD ihren Fuhrpark kostenlos an die neuen Konzessionsnehmer weitergeben müsse.

Eine Ungleichbehandlung wittert Gatterer im Schienenverkehr. Er habe „nichts gegen Konkurrenz“: Trenitalia dürfe die Züge aber kaufen und bekomme vom Land das Geld plus Aufschlag zurück.

Der SAD würden hingegen vom Land gemietete Züge bereitgestellt, deren Qualität arg zu wünschen übrig lasse.

stol/bv

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