Die motorbetriebenen Fahrräder können den Fahrer beim Treten unterstützen, manche E-Bikes ermöglichen für geübte Radfahrer Geschwindigkeiten über 40 Stundenkilometern. Ein Helm muss dabei nicht getragen werden.Zehn bis 15 Kilometer können mit einen E-Bike ohne Probleme zurückgelegt werden. Die Reichweite der E-Bikes hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Je nach Steigung, Unterstützungsmodus und Akku-Kapazität ist mit einigen Motoren sogar eine Strecke von bis zu 140 Kilometern zu bewältigen.Kosten eines E-BikesEin Elektrorad kostet zwischen 1.600 und 2.200 Euro, für schnellere und technisch höher entwickelte Modelle müssen auch 3.500 Euro oder mehr bezahlt werden.Aufgrund der hohen Benzinpreise und dem vielen Verkehr sind die Hersteller davon überzeugt, dass das E-Bike vor allem in Städten vermehrt zum Einsatz kommen wird.Neue Anbieter, bessere MotorenAls Neuling in der E-Bike-Szene präsentiert sich auf der Eurobike 2012 der Anbieter AEG. Hinter AEG stecken bekannte Marken, die schon länger bei den E-Bikes mitmischen. Lizenzgeber ist der schwedische Elektrokonzern Electrolux.AEG setzt auf den Mittelmotor, der kompakt gebaut sein und durch stillen Betrieb überzeugen soll. Außerdem ist ein präziser optischer Sensor für eine optimale Fahrdynamik zuständig.Das AEG-System soll es ermöglichen, E-Bikes mit kurzen Radständen und fahrradtypischen Rahmenkonstruktionen zu gestalten.Heckmotoren kommen zum EinsatzMittelmotoren sind im Trend, trotzdem greifen einige Anbieter, die sich bisher darauf spezialisiert hatten, nun auch auf Heckmotoren zurück. So etwa der Anbieter Panasonic und der Fahrradhersteller Derby Cycle.Beim neuen Panasonic-Motor ist vor allem seine Kompatibilität mit gängigen Fahrradkomponenten eine bedeutende Neuigkeit, sodass etwa beim Mountainbike-Modell „eRace“ kein Kompromiss zugunsten der E-Bikes eingegangen werden musste.Der Heckantrieb Xion von Derby Cycle besticht durch bessere Kraftumsetzung, was sportlichen Benutzern bessere Leistungen ermöglicht.Eine innovative Technik stellt auch der koreanische Anbieter Mando vor. Sein Modell „Footloose“ kann wie ein normales Fahrrad oder auch als Mofa, mit Dreh am Gasgriff, benutzt werden. Zudem will Mando ein faltbares E-Bike ohne Fahrradkette vorstellen.Im Trend liegen auch große Räder, knallbunte Farben und der Retrolook. Außerdem wird Nachhaltigkeit zu einem wichtigen Thema auf der Eurobike.sam