Instagram zeigt in Australien, Brasilien, Kanada, Irland, Italien und Neuseeland die Likes bei Postings nur noch dem jeweiligen Nutzer an, der etwas gepostet hat. Statt um tausende Likes sollte es den Nutzern nur darum gehen, Inhalte zu teilen, die wichtig seien, anstatt auf den schnellen Ruhm durch tausende oder gar millionenfache Likes abzuzielen, heißt es vonseiten des Unternehmens.Sarah Gutweniger hält davon nicht allzu viel, wie sie im „WIKU“-Interview sagt. Denn damit werde das eigentliche Kernproblem nicht gelöst. „Denn es geht nicht um die Frage, wie man den Wettbewerb um Likes entschärfen kann, sondern wie wir es erreichen können, nicht mehr dermaßen auf die Anerkennung anderer – unter anderem in den sozialen Medien – angewiesen zu sein.“ Oder anders formuliert: „Wie finden wir zu einem gesunden Selbstwertgefühl, ohne uns dermaßen von der Anerkennung anderer abhängig machen zu müssen?“, erklärt Gutweniger. Wie sie die Schattenseiten der sozialen Netzwerke einschätzt und was sie ihren Kindern raten würde, erklärt Sarah Gutweniger im „WIKU“, Beilage in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".