Künftig könnten „Erze in Form von Manganknollen, Kobaltkrusten und Massivsulfiden in bis zu 4000 Meter Tiefe abgebaut werden“, heißt es im Bericht „World Ocean Review III – Rohstoffe aus dem Meer“, der am Donnerstag in Hamburg vorgestellt wurdeDarin haben Forscher des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“ und internationale Experten Fakten zu Öl- und Gasvorkommen sowie mineralischen Ressourcen zusammengetragen.Gleichzeitig warnen sie vor Risiken für die Umwelt.Gold und Silber, Kupfer und Zink: Diese und weitere seltene Metalle sind heiß begehrt. Bisher werden sie an Land abgebaut, doch der weltweite Hunger nach Rohstoffen und die daraus resultierenden hohen Preise rücken auch Lagerstätten in der Tiefsee ins Visier von Staaten und Firmen.„Rohstoffe im Meer haben großes Potenzial“, sagte der Sprecher von „Ozean der Zukunft“, Prof. Martin Visbeck, der dpa.„Aber man kann wohl sagen, trotz der steigenden Metallpreise ist derzeit noch niemand bereit, sehr viel Geld für den Tiefseebergbau in die Hand zu nehmen.“apa/dpa