Mittwoch, 25. November 2020

Interpoma Connects: Von kreativer Kommunikation bis zur Ernteprognose

Das Spektrum der Themen bei den ersten rein digitalen Fachtagen der weltweiten Apfelwirtschaft war vielfältig, spannend und hoch aktuell. Am 19. und 20. November interagierten insgesamt fast 1000 Personen aus über 50 Ländern virtuell miteinander und bewiesen damit, dass mit neu entwickelten digitalen Eventformaten ein Treffpunkt für die internationale Wirtschaft geschaffen und der so wichtige Austausch zwischen Wirtschaftspartnern aufrechterhalten werden kann.

Gerhard Dichgans, Ex-Direktor VOG und jetziger Koordinator Interpoma Congress; Thomas Mur, Direktor Messe Bozen; Arnold Schuler, Landesrat für Forst- und Landwirtschaft, Tourismus und Zivilschutz und  Michael Oberhuber, Direktor des Versuchszentrums Laimburg.
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Gerhard Dichgans, Ex-Direktor VOG und jetziger Koordinator Interpoma Congress; Thomas Mur, Direktor Messe Bozen; Arnold Schuler, Landesrat für Forst- und Landwirtschaft, Tourismus und Zivilschutz und Michael Oberhuber, Direktor des Versuchszentrums Laimburg. - Foto: © Marco Parisi
Im Rahmen von Interpoma Connects berichteten bei der ersten rein digitalen Auflage in der über 20-jährigen Geschichte des Interpoma Congress insgesamt 14 internationale Experten in kompakten 420 Minuten über neueste Forschungsergebnisse und zukunftsweisende Nachhaltigkeitsstrategien.

„Mit insgesamt 256 Teilnehmern aus 40 Ländern und 138 virtuellen B2B-Treffen zu je 20 Minuten, also insgesamt 46 Stunden direkter Interaktion zwischen Akteuren der internationalen Apfelwirtschaft, war die erste Auflage des Interpoma Business Match ein Erfolg“, informiert der Präsident der Handelskammer Bozen Michl Ebner.

Die digitale Plattform wurde von Messe Bozen in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Bozen und EEN Enterprise Europe Network konzipiert und erwies sich als Initiative mit großem Potenzial und unmittelbarem Nutzen für alle Teilnehmer. Die Teilnahme war kostenlos.


Der „Interpoma Startup Award“

Als stimmiger Abschluss der zweitägigen Plattform für die internationale Apfelwirtschaft diente der Interpoma Startup Award am Freitagnachmittag. 11 Teilnehmer aus 7 Ländern kämpften um den Preis für das beste Jungunternehmen. Dabei überzeugte Pixofarm aus Österreich die achtköpfige Fachjury am meisten.

Die App ermöglicht es, anhand von Apfelfotos in Echtzeit Informationen über den Zustand des Obstes zu erhalten und Prognosen zur Ernte zu erstellen. Damit sicherte sich das Startup als Hauptpreis einen eigenen Stand auf der nächsten Auflage der Weltleitmesse der Apfelwirtschaft Interpoma vom 4. bis 6. November 2021, um sich dort einem internationalen Fachpublikum präsentieren zu können.

Hohe Zahl an internationalen Teilnehmern

„Die hohe Zahl an internationalen Teilnehmern hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass Interpoma auch in digitaler Form die führende globale Branchenplattform für die Apfelwirtschaft ist. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und konnten wertvolle Erfahrungen sammeln, die uns nun dabei helfen werden, Interpoma zu einer noch stärkeren und hybriden Plattform, also einem Mix aus Live-Erlebnissen und digitalen Inhalten, weiterzuentwickeln.“ so Thomas Mur, Direktor der Messe Bozen.

stol