Freitag, 03. Februar 2017

Intesa Sanpaolo schloss 2016 mit kräftigem Gewinnwachstum

Intesa Sanpaolo bleibt der Stabilitätsanker in der italienischen Bankenlandschaft. Der Nettogewinn der Mailänder Großbank stieg 2016 gegenüber dem Vorjahr von 2,74 Mrd. Euro auf 3,1 Milliarden Euro, was einem Plus von 13,6 Prozent entspricht. Der Bankenertrag sank um 1,5 Prozent auf 16,9 Milliarden Euro. Die operativen Kosten sanken um 0,7 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro, teilte das Geldhaus mit.

Intesa Sanpaolo bleibt der Stabilitätsanker in der italienischen Bankenlandschaft.
Intesa Sanpaolo bleibt der Stabilitätsanker in der italienischen Bankenlandschaft. - Foto: © shutterstock

Das vierte Quartal 2016 schloss Intesa mit einem Gewinnwachstum von 628 Mio. Euro auf 776 Mio. Euro gegenüber dem dritten Quartal 2016. Gegenüber dem Vergleichsquartal 2015 stieg der Gewinn um 13 Mio. Euro. Die Bank will Dividende im Wert von insgesamt drei Milliarden Euro bar ausschütten. Intesa bestätigte sein Vorhaben, im Zeitraum 2014-2017 den Aktionären eine Dividende in Höhe von insgesamt 10 Mrd. Euro auszuschütten.

„Die Resultate 2016 bezeugen Intesas Fähigkeit, trotz des komplexen europäischen Szenarios weiterhin zu wachsen“, kommentierte der CEO der Bank, Carlo Messina. Die Bank, ein Protagonist in Europa, suche nach weiteren Wachstumsgelegenheiten.

Intesa hatte den europäischen Bankenstresstest mit Bravour bestanden. Die harte Kernkapitalquote blieb im Krisenszenario bei 10,2 Prozent und lag damit deutlich über den Werten von Commerzbank, Deutscher Bank und der heimischen Konkurrentin UniCredit.

Intesa stemmt sich mit Kostensenkungen gegen die anhaltend niedrigen Zinsen. Zudem profitiert die zweitgrößte Bank Italiens von einer für dortige Verhältnisse beruhigenden Qualität ihrer Kredite. Der Anteil heikler Darlehen liegt bei gerade 4,2 Prozent.

apa

stol