Iraks Ölminister Hayan Abdul Ghani al-Sauad erklärte der staatlichen Agentur INA zufolge: „Es besteht Kommunikation mit Iran bezüglich der Genehmigung der Passage einiger irakischer Öltanker.“ Dem TV-Sender al-Sharkija sagte er, seine Regierung habe bereits Signale erhalten, dass einigen Tankern die Durchfahrt erlaubt werden könnte.<BR /><BR />Die Straße von Hormuz, ein Nadelöhr zwischen Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten, ist eine wichtige Route für den internationalen Transport von Öl und Flüssiggas. Der Schiffsverkehr dort ist wegen des Iran-Kriegs und drohender iranischer Angriffe praktisch zum Erliegen gekommen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1289532_image" /></div> <BR /><BR />Irans Führung exportiert lediglich Öl mit China als wichtigstem Abnehmer weiter. 13 Supertanker seien an der Ölinsel Kharg seit Kriegsbeginn beladen worden, berichtete das staatliche iranische Fernsehnetzwerk SNN. Die angespannte Lage treibt die Öl- und Gaspreise in die Höhe.<BR />Für den Iran gilt der Irak als strategisch wichtiger Partner. Die Führung in Teheran hat großen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Einfluss auf das Nachbarland, unter anderem durch mächtige, Iran-treue Milizen.<h3> Iranische Ölproduktion läuft ohne Unterbrechung weiter</h3>Nach Angaben aus dem Parlament in Teheran läuft die Ölproduktion und die Exporte ohne Unterbrechung weiter. Auch auf der Insel Kharg gehe der Alltag seinen gewohnten Gang, zitiert die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim einen Sprecher des Energieausschusses. Die USA hatten in der vergangenen Woche militärische Ziele auf der für die Ölausfuhr wichtigen Insel angegriffen.<BR /><BR />Der Sprecher drohte zudem, jeder weitere Angriff auf Kharg werde zu einer „größeren Demütigung als in der Straße von Hormuz“ führen. Dort blockiert der Iran die Durchfahrt von Schiffen, die er den USA oder Israel zuordnet.