Die Mittelschicht werde durch die progressive IRPEF-Besteuerung und zus?tzlich durch die ?kalte Progression? ?berdurchschnittlich belastet. ?Deshalb soll der steuerpolitische Handlungsspielraum voll ausgesch?pft werden und auf den regionalen IRPEF-Zuschlag ganz verzichtet werden?, fordert Handelskammerpr?sident Michl Ebner.Die ?kalte Progression? bewirke, dass Personen auch ohne real mehr zu verdienen mehr Einkommenssteuer zahlen m?ssen, da sie inflationsbedingt in eine h?here Steuerklasse rutschten. "Die IRPEF ist ohnehin bereits eine progressive Steuer, weshalb die Mittelschicht ?berdurchschnittlich zum IRPEF-Aufkommen beitr?gt. Diese Versch?rfung der Progression sollte vermieden werden." Der erst k?rzlich von 21 Prozent auf 22 Prozent erh?hte Mehrwertsteuersatz bewirke zudem, dass die Steuereinnahmen des Landes steigen, da neun Zehntel dieser zus?tzlichen Einnahmen in den Landeshaushalt flie?en. "Diese gesamtstaatliche Steuererh?hung kann in S?dtirol nicht abge?ndert werden. Der regionale IRPEF-Zuschlag ist hingegen Landeskompetenz. Da mit den zus?tzlichen Mitteln aus der Mehrwertsteuererh?hung die Einnahmeausf?lle bei vollst?ndigem Verzicht auf den regionalen IRPEF-Zuschlag sicher zum Gro?teil kompensiert werden k?nnen, sollte S?dtirol seinen autonomen Handlungsspielraum voll aussch?pfen", so die Handelskammer."Diese Ma?nahme w?re au?erdem ein positiver Beitrag zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung in S?dtirol."