Damit erhalten Reisende aus Südtirol eine neue direkte Fernbusverbindung in Richtung Norden. Die Strecke führt von Neapel über Rom, Florenz, Bologna, Mantua, Verona und Trient nach Südtirol und weiter über Sterzing nach Innsbruck und München.<h3> Zwei tägliche Verbindungen</h3>Geplant sind zwei zusätzliche tägliche Fahrten in beide Richtungen. Die Busse starten abends in Süditalien und erreichen Südtirol in den frühen Morgenstunden. Von Neapel geht es um 19.40 Uhr los, in Rom startet der Bus um 22.50 Uhr. Am frühen Morgen erreicht die Verbindung zunächst Trient und anschließend Bozen, bevor sie über Brixen und Sterzing nach Innsbruck und München weiterfährt. Die Ankunft in München ist für 12.25 Uhr vorgesehen.<BR /><BR />In der Gegenrichtung startet der Bus um 17.40 Uhr in München. Am Abend erreicht er Innsbruck und anschließend Sterzing, Brixen, Bozen und Trient, bevor die Fahrt weiter nach Süden bis nach Neapel führt.<BR /><BR />Für Südtirol bedeutet die neue Verbindung vor allem eine zusätzliche öffentliche Verkehrsverbindung nach Innsbruck und München. Beide Städte sind wichtige Ziele für Reisen, Arbeit, Studium und internationale Anschlüsse.<h3> Hohe Nachfrage</h3>Itabus reagiert mit dem Ausbau nach eigenen Angaben auf die hohe Nachfrage nach den erst vor wenigen Wochen gestarteten internationalen Verbindungen. Diese verbinden bereits Mailand und Turin mit München und führen über Lugano und Chur in der Schweiz.<BR /><BR />„Wir verzeichnen bereits wenige Wochen nach dem Start der ersten Verbindungen eine große Nachfrage“, sagte Itabus-Geschäftsführer Francesco Fiore. Die neue Strecke soll München und Innsbruck mit wichtigen Städten des italienischen Netzes verbinden – und dabei erstmals auch Südtirol direkt an das internationale Angebot des Unternehmens anschließen.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/bald-faehrt-der-frecciarossa-direkt-von-mailand-nach-muenchen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet</a> soll Südtirol künftig auch auf der Schiene noch besser an den Norden angebunden werden. Ab Sommer 2027 sind neue internationale Frecciarossa-Verbindungen geplant, die Italien mit Deutschland und Österreich verbinden. Das Projekt der Trenitalia, wird gemeinsam mit der Deutschen Bahn und den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) umgesetzt. Die neuen Züge sollen auf der Strecke ebenfalls in Bozen halten.