Wie eine Umfrage ergab, möchte mehr als jeder zweite (54 Prozent) seinen nächsten Urlaub im Stiefelstaat verbringen. Damit liegt das Land vor Spanien (51 Prozent), Griechenland (46 Prozent), Frankreich (41 Prozent), Kroatien (34 Prozent) und dem Vereinigten Königreich (30 Prozent).<BR /><BR />In besonderer Weise für die Vorzüge Italiens begeistern lassen sich laut den von Confturismo Confcommercio in Zusammenarbeit mit den Meinungsforschungsinstituten Swg und Polling Europe erhobenen Daten Spanier (61 Prozent) und Polen (60 Prozent). Ebenso geben in Süd- und Osteuropa rund 60 Prozent der Befragten den Stiefelstaat als bevorzugtes Reiseziel an.<h3> Kultur bleibt größter Besuchermagnet</h3>Vor allem Italiens historische Städte üben dabei eine enorme Anziehungskraft aus. Fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) nennt sie als Hauptgrund für einen Urlaub. Weiters stehen Museen und archäologische Stätten hoch im Kurs und werden von 31 Prozent der potenziellen Besucher als besonderes Highlight bezeichnet.<BR /><BR />Doch das Land überzeugt keinesfalls nur mit Kunst und Geschichte. 28 Prozent der Befragten reisen nach Italien, um regionale kulinarische Spezialitäten zu verkosten, während 27 Prozent am liebsten durch die kleinen Dörfer schlendern. <BR /><BR />In den Fokus rückt mehr und mehr auch das Interesse für Brauchtum, Traditionen und Folklore sowie die Nachfrage nach entschleunigenden Wanderungen und Erlebnissen in der vielfältigen Naturlandschaft – eine Tatsache, die es laut Experten intelligent zu nutzen gilt, um den zunehmenden Besucherdruck auf bekannte Touristenmagneten wie Rom, Venedig oder Florenz zu reduzieren und gleichzeitig bislang weniger bekannte Regionen zu stärken.<BR /><BR />Weniger stark verbinden die Urlauber Italien hingegen mit Shopping, Nachtleben oder Sportangeboten. Nur zwölf Prozent nennen Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten als Hauptmotiv für eine Reise, neun Prozent die Ausgehkultur und lediglich sechs Prozent sportliche Aktivitäten.