Montag, 22. Oktober 2018

Italien bleibt im Haushaltsstreit mit EU-Kommission hart

Die italienische Regierung hat im Haushaltsstreit mit der EU-Kommission ihren umstrittenen Kurs einer höheren Neuverschuldung verteidigt. Es sei ihm bewusst, dass die Budgetpläne nicht im Einklang mit dem Euro-Stabilitätspakt seien, schrieb Finanzminister Giovanni Tria am Montag an die Brüsseler Behörde. Die angepeilte Erhöhung des Defizits auf 2,4 Prozent im kommenden Jahr sei eine schwierige aber wegen der dramatischen Wirtschaftslage notwendige Entscheidung.

Die aktuellen Haushaltspläne stellten kein Risiko für Italien und andere Länder in der EU dar, erklärte Giovanni Tria.
Die aktuellen Haushaltspläne stellten kein Risiko für Italien und andere Länder in der EU dar, erklärte Giovanni Tria. - Foto: © APA/ANSA

stol