Montag, 22. März 2021

Italien: Rekord-Preiszuwachs beim Eigenheim

Im Pandemie-Jahr 2020 haben die Kaufpreise für Eigenheime in Italien das größte durchschnittliche jährliche Wachstum seit 2010 erzielt: Sie stiegen um 1,9 Prozent, teilt das Statistikinstitut Istat mit.

Im Vergleich zum Durchschnitt des Jahres 2010, dem ersten Jahr, für das die IPAB-Historienreihe verfügbar ist, sind die Hauspreise im Jahr 2020 aber immer noch 15 Prozent niedriger.
Im Vergleich zum Durchschnitt des Jahres 2010, dem ersten Jahr, für das die IPAB-Historienreihe verfügbar ist, sind die Hauspreise im Jahr 2020 aber immer noch 15 Prozent niedriger. - Foto: © shutterstock
Diese Dynamik manifestiere sich im Kontext eines Rückgangs der Käufe und Verkäufe von Wohneigentum von 7,7 Prozent im Vergleich zu 2019. Die Entwicklung der Immobilienpreise sei folglich nur teilweise und mit Verzögerung durch die Bewegungen der Nachfrage beeinflusst, schreibt das Istat.

Insbesondere die Preise für neue Häuser verzeichneten im Jahr 2020 einen Anstieg von plus 2,1 Prozent; die Preise für bestehende Häuser (die mehr als 80 Prozent des Gesamtindex' ausmachen) stiegen um 1,9 Prozent.

Im Vergleich zum Durchschnitt des Jahres 2010, dem ersten Jahr, für das die IPAB-Historienreihe verfügbar ist, sind die Hauspreise im Jahr 2020 immer noch 15 Prozent niedriger (minus 21,6 Prozent für bestehende Häuser, plus 3,6 Prozent für neue Häuser). Die erworbene Veränderungsrate des Index für 2021 beträgt minus 0,3 Prozent (minus 0,6 Prozent für bestehende Häuser und plus 0,8 Prozent für neue Häuser).

ansa/stol

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