Sowohl im Industrie-, als auch im Dienstleistungsbereich sei mit einer schwachen Konjunktur zu rechnen. Besorgniserregend sei auch der sinkende Konsum. Vor allem beim Autoverkauf sei ein Rückgang gemeldet worden, so der Unternehmerverband.Anders sieht die Lage der italienische Premier Giuseppe Conte. Er zeigte sich überzeugt, dass Italien bald die positiven Auswirkungen der expansiven Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung zu spüren bekommen wird, die im Haushaltsplan 2019 enthalten sind. „Es gibt keinen Grund, das Vertrauen zu verlieren. Italien wird ab dem zweiten Halbjahr 2019 die positiven Auswirkungen des Haushaltsplans zu spüren bekommen“, so Conte am Freitag.Laut dem Chef des Gewerkschaftsverbands UIL, Carmelo Barbagallo, muss vor allem die Bauwirtschaft gefördert werden, die in den Krisenjahren über 700.000 Jobs verloren habe. Der oppositionelle PD rief die Regierung angesichts der Konjunkturverschlechterung zu Verhandlungen über eine Änderung des Haushaltsgesetzes auf. „Nach 14 Quartalen kontinuierlichen Wachstums hat die Regierung aus Lega und Fünf-Sterne-Bewegung ihr erstes Resultat erreicht: Sie stürzt Italien in die Rezession“, kritisierte der Fraktionschef des PD im Senat, Andrea Marcucci.apa