Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Nächtigungen um 2,5 Prozent, wobei vor allem das letzte Quartal mit einem Anstieg von 11 Prozent hervorzuheben ist. Italien liegt nun im EU-Vergleich auf Platz 2 und überholt Frankreich, das 450,1 Millionen Übernachtungen registrierte. An der Spitze bleibt Spanien (501 Millionen Übernachtungen).<BR /><BR />Die Zahl der Ankünfte sank hingegen um 3,3 Prozent auf 129,3 Millionen. Dieser Rückgang ist vor allem auf die sinkenden Ankünfte der italienischen Gäste zurückzuführen, deren Zahl um 7,6 Prozent fiel. Im Gegensatz dazu stieg die Zahl der ausländischen Gäste um 0,9 Prozent. Sie machten 2024 rund 55 Prozent der Gesamtübernachtungen aus und trugen maßgeblich zum Wachstum bei.<h3> Tourismus generiert über 10 Prozent der Wirtschaftsleistung</h3>Laut dem gesamtstaatlichen Tourismusverband ENIT kamen im vergangenen Jahr die meisten Gäste aus Deutschland (14,8 Prozent in den ersten 9 Monaten des vergangenen Jahres), gefolgt von Frankreich (13,2 Prozent) und dem Vereinigten Königreich (7,5 Prozent). Schätzungen von ENIT zufolge machte der Tourismus 10,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus, und 13 Prozent der Arbeitsplätze in Italien sind dem Tourismussektor zu verdanken.