In Italien könnte die Altersvorsorge künftig bereits mit der Geburt beginnen. Die Regierung prüft für das Haushaltsgesetz 2027 die Einführung eines staatlich geförderten Vorsorgekontos für jedes neugeborene Kind. <BR /><BR />Der Staat würde einen ersten Betrag einzahlen, anschließend könnten Eltern, Großeltern und später das Kind selbst weitere Beiträge leisten. Das Geld soll langfristig angelegt werden und im Alter die gesetzliche Rente ergänzen.<BR /><BR />Noch ist das Vorhaben allerdings nicht beschlossen. Höhe des staatlichen Startbetrags, Verwaltung, Anlageform, Gebühren, steuerliche Behandlung und Regeln für eine mögliche vorzeitige Verwendung des Geldes sind offen. Unterstützung für die Idee kommt unter anderem von Arbeitsministerin Marina Calderone und NISS/INPS-Präsident Gabriele Fava.<BR /><BR />Nicht nur für die allerjüngsten Bürger, sondern auch für die heutigen Beschäftigten stehen Reformen im Raum: Ein erneuter Vorstoß der Lega sieht vor, den Renteneintritt mit 64 Jahren zu erleichtern – <a href="https://www.stol.it/artikel/wirtschaft/kommt-die-rente-mit-64" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">ein Plan, der unter Experten und Gewerkschaften allerdings auf erhebliche Vorbehalte stößt.</a>