Danach soll die italienische Wirtschaft im Rest des Jahres wieder mit gemäßigtem Tempo wachsen, berichtete Italiens Wirtschaftsminister Vittorio Grilli nach Medienangaben vom Sonntag.Vor allem Ausfuhren und Investitionen sollen die italienische Wirtschaft im kommenden Jahr anregen, meinte der Minister.Grilli: Brauchen keine Hilfe von der EZBItalien halte an seinem Ziel fest, bis 2013 eine ausgeglichene Bilanz vorzulegen. Daher brauche das Land keine Hilfe von der Europäischen Zentralbank (EZB), betonte Grilli.Ein Problem für Italien sei die Arbeitslosigkeit, die jedoch unter dem Durchschnitt der EU-Länder liege.„Beschäftigung zu schaffen, ist die Herausforderung aller Länder. Es ist Aufgabe der Privatwirtschaft Jobs zu schaffen, die wirtschaftlich und sozial nachhaltig sind. Die Regierungen müssen ein stabiles makroökonomisches Umwelt schaffen, das positiv für Investitionen ist“, sagte Italiens Notenbankchef Ignazio Visco.Grilli unterstrich, dass die Finanzmärkte positiv die Entwicklungen in Italien beobachten.„Damit dieses Vertrauen der Finanzmärkte wächst, müssen wir jedoch weiterhin für Reformen in Italien arbeiten“, kommentierte der Wirtschaftsminister.apa