Die Verluste des Instituts betrugen Ende 2013 14,4 Milliarden Euro. Die INPS-Kassen sind unter anderem durch die Wirtschaftskrise in Italien schwer belastet.Über 1,6 Millionen Arbeitnehmer erhielten im vergangenen Jahr vom Institut Unterstützung.Wegen der zunehmenden Unsicherheit der Arbeitsverhältnisse in Italien drohe die Gefahr, dass die jüngere Generation und immer mehr Frauen keinen Zugang zum Pensionssystem haben könnten, wie italienische Medien berichteten.Diese mit der zunehmenden Flexibilität des Arbeitsmarkts zusammenhängende Entwicklung werde sich in den nächsten Jahren negativ auf die INPS-Bilanz auswirken, warnten Experten.Das gewaltige Defizit ist unter anderem wegen der 2011 erfolgten Fusion der INPS mit der schwerverschuldeten Fürsorgeanstalt der öffentlichen Verwaltung (INPDAP) entstanden, die zuletzt Verluste von 10,3 Milliarden Euro gemeldet hatte.Seit 2012 erfasst das Institut INPS nicht nur die Pensionen der Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft, sondern auch jene der öffentlich Bediensteten.apa