Absicht der Regierung sei die schrittweise Einführung einer „Flat Tax“. Die Regierung werde mit konkreten Schritten 2019 starten, die dann in einigen Jahren zu einem strukturierten System führen sollen, erklärte Tria. Die Mindestsicherung werde mehrere Stützungsmaßnahmen beinhalten, die die Vorgängerregierungen eingeführt hatten, sowie weitere Systeme zur Unterstützung einkommensschwächerer Familien.Die italienische Regierung denke auch an eine Revision der Pensionsreform des Jahres 2011, so Tria. Das Kabinett arbeite an Maßnahmen, die den Etat nicht zu stark belasten. Zugleich wolle die Regierung mit Investitionen die Wirtschaft ankurbeln. „Wir arbeiten an einem groß angelegten Plan zur Mobilisierung bereits bestehender Ressourcen im öffentlichen Etat“, sagte Tria. Auch bürokratische Vereinfachungen, um ausländische Investitionen zu fördern, sei ein Hauptanliegen des Kabinetts.Tria versicherte, dass die von der Regierung geplanten Reformen mit Italiens Verpflichtungen in Sachen Defizit- und Schuldenabbau vereinbar seien. Er bekräftigte, dass die Regierung keinerlei Absicht habe, Italiens Beteiligung an der Eurozone infrage zu stellen.Der Minister erklärte, dass die Regierung die Wachstumsprognosen für Italiens Wirtschaft 2018 von 1,5 auf 1,2 Prozent reduziert habe. 2019 werde Italiens Wirtschaft um 1 bis 1,1 Prozent wachsen.apa