Die italienische Wirtschaftspolitik unterliegt gegenwärtig strengen Prüfungen. Der EZB-Stresstest und die Prüfung des Stabilitätsgesetzes durch die EU-Kommission haben zu ernüchternden Ergebnissen geführt, wie die Professoren Walter Steinmair und Peter Hilpold von der Universität Innsbruck im „Dolomiten“-Interview betonen. Lange Zeit habe Italien vom Euro profitiert, aber die Hausaufgaben nicht erledigt. "Italien zahlt nun die Zeche dafür, dass die Haushalts- und Stabilitätsregeln viele Jahre nicht ernst genommen worden sind", betont Hilpold. Während andere Staaten sich zu Reformen zwangen, habe Italien bislang eine weitgehende Reformresistenz bewiesen. ____________________Das vollständige Interview gibt es in der Freitagausgabe der Tageszeitung "Dolomiten".