Montag, 11. September 2017

Italiener gehen nur mehr fünf Mal im Jahr zum Friseur

Die SHV, die Südtiroler Vereinigung der Handwerker und Kleinunternehmen weist auf einen Anstieg der Schönheits- und Friseursalons hin und das, obwohl die Nachfrage ständig sinkt.

Die Anzahl der Friseursalons steigt, während der durchschnittliche Italiener sich immer seltener einen Besuch leistet.
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Die Anzahl der Friseursalons steigt, während der durchschnittliche Italiener sich immer seltener einen Besuch leistet. - Foto: © shutterstock

Um ganze 4 Prozent stieg die Anzahl an Schönheits- und Friseursalons in Italien.

Und das, obwohl die Nachfrage immer weiter zurückgeht. Wie die Statistik der Unioncamere zeigt, geht der durchschnittliche Kunde nicht mehr neun Mal, sondern nur etwa fünf Mal zum Friseur.

Die SHV erklärt sich diesen Zuwachs damit, dass Angestellte, die wegen Schließung entlassen werden, häufig ein eigenes Unternehmen gründen.

Die Konkurrenz auf dem Markt wird damit drastisch erhöht. Die SHV weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Steuerhinterziehung umso mehr vermieden werden müsse, um einen fairen Markt zu garantieren.

stol

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