Verglichen mit dem zweiten Quartal gab es einen Rückgang um 0,1 Prozent, womit die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone wieder in die Rezession rutschte. Zwar zogen die Exporte an, doch stagnierten die Konsumausgaben und die Unternehmen investierten weniger.Die italienische Wirtschaftsleistung wird 2014 der EU-Kommission zufolge das dritte Jahr in Folge schrumpfen – und zwar um 0,4 Prozent. Das dürfte die Arbeitslosigkeit auf einen Rekordwert treiben. Damit bleibt der Druck auf Ministerpräsident Matteo Renzi groß. Er war im Februar mit dem Versprechen angetreten, die Konjunktur anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen.2015 soll es ein Wachstum von 0,6 Prozent geben. Der Schuldenberg im Verhältnis zur Wirtschaftskraft dürfte in den nächsten Jahren bei 133 Prozent bleiben. Nur Griechenland hat einen schlechteren Wert.apa/dpa