Montag, 04. Juli 2016

Italiens Bankenaktien in Mailand wieder stark unter Druck

Nachdem die EZB die italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) zu einem beschleunigten Abbau fauler Kredite aufgerufen hat, sind die Bankenaktien an der Mailänder Börse erneut massiv unter Druck geraten.

Foto: © APA/EPA

Wegen der starken Kursverluste wurden die Papiere von MPS, UniCredit und BPER vorübergehend vom Handel ausgesetzt.

Die MPS-Aktie verlor 7,5 Prozent ihres Wertes und landete auf einem Rekordtief von 0,35 Euro. Monte Paschi bestätigte am Montag den Eingang eines Schreibens, in dem eine Reduzierung der Problemdarlehen verlangt werde.

Bis zum 3. Oktober solle das Institut einen neuen Geschäftsplan vorlegen, in dem der Anteil der faulen Kredite am gesamten Darlehensumfang bis 2018 auf 20 Prozent heruntergefahren und damit in etwa halbiert werden solle.

apa

stol