Mittwoch, 25. Januar 2017

Italiens Börsenaufsicht beruft Intesa und Generali zu Gesprächen ein

Nachdem die italienische Großbank Intesa Sanpaolo Pläne für ein Zusammengehen mit dem Versicherungskonzern Generali bestätigt hat, schaltet sich Italiens Börsenaufsichtsbehörde Consob ein. Diese habe das Management von Intesa und Generali zu Gesprächen einberufen, berichtete die Mailänder Tageszeitung „Sole 24 Ore“ heute, Mittwoch.

Nachdem die italienische Großbank Intesa Sanpaolo Pläne für ein Zusammengehen mit dem Versicherungskonzern Generali bestätigt hat, schaltet sich Italiens Börsenaufsichtsbehörde Consob ein.
Nachdem die italienische Großbank Intesa Sanpaolo Pläne für ein Zusammengehen mit dem Versicherungskonzern Generali bestätigt hat, schaltet sich Italiens Börsenaufsichtsbehörde Consob ein. - Foto: © LaPresse

Das Intesa-Management erklärte am Dienstagabend, man schaue sich verschiedene Möglichkeiten an, die Position des Geldhauses zu stärken. Dazu gehörten auch „etwaige Geschäftskombinationen“ mit Generali. Intesas Pläne beflügelten am Mittwoch die italienische Generali-Aktie, die auf ein Jahreshoch von 16 Euro kletterte. Auch Intesas Konkurrent, die Bank Austria-Mutter UniCredit, legte um 5,9 Prozent auf 28,56 Euro zu.

Mit den Plänen vertrauten Personen zufolge erwägt Intesa, die Mehrheit an dem Versicherer zu übernehmen. Der Vorstoß ist Analysten zufolge ein Versuch, einen Verkauf von Generali an den französischen Konkurrenten Axa zu verhindern. Laut Medienberichten könnte die Allianz nach einer Übernahme von Generali durch Intesa Teile des Versicherers erwerben.

apa

stol