Montag, 02. Januar 2017

Italiens drittgrößte Bank debütiert mit Erfolg an der Mailänder Börse

Italiens drittgrößte Bank, die aus der Fusion von Banco Popolare mit der Banca Popolare di Milano (BPM) entstanden ist, ist am Montag erfolgreich an der Mailänder Börse gestartet. Die neue Bank, die Banco BPM heißt, meldete beim Börsendebüt ein Kursplus von 4,1 Prozent auf 2,38 Euro pro Aktie. Wegen des starken Anstiegs musste die Aktie sogar vorübergehend vom Handel ausgesetzt werden.

Italiens drittgrößte Bank, die aus der Fusion von Banco Popolare mit der Banca Popolare di Milano (BPM) entstanden ist, ist am Montag erfolgreich an der Mailänder Börse gestartet.
Italiens drittgrößte Bank, die aus der Fusion von Banco Popolare mit der Banca Popolare di Milano (BPM) entstanden ist, ist am Montag erfolgreich an der Mailänder Börse gestartet. - Foto: © shutterstock

Banco BPM entsteht mit einem Kapital von 7,1 Milliarden Euro. Das Geldhaus ist Italiens drittgrößte Bank nach der Bank-Austria-Mutter UniCredit und Intesa Sanpaolo. Das neue Geldhaus wird sich um den Verkauf von notleidenden Krediten im Wert von 8 Mrd. Euro bemühen. Die Fusion wird bis Ende 2018 488 Mio. kosten. Für die Fusion hatte Italiens Notenbank im September bereits grünes Licht gegeben.
Bis 2019 soll der Gewinn der fusionierten Banken 1,1 Mrd. Euro betragen. Die italienische Regierung drängt stark auf Fusionen von Geldhäusern zur Konsolidierung des Bankensystems.

apa

stol