Mittwoch, 06. Dezember 2017

Italiens Krisenbank Carige trennt sich von faulen Krediten

Die italienische Krisenbank Carige, die vor zwei Wochen eine Kapitalerhöhung im Wert von 560 Millionen Euro gestartet hat, trennt sich von notleidenden Krediten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Diese werden der Gesellschaft Credito Fondiario verkauft, teilte die Bank in einer Presseaussendung am Mittwoch mit.

Die Krisenbank Carige trennt sich von notleidenden Krediten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro.
Die Krisenbank Carige trennt sich von notleidenden Krediten in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. - Foto: © shutterstock

Damit hat sich Carige im zweiten Halbjahr 2017 von faulen Krediten in Höhe von 2,2 Mrd. Euro getrennt. Credito Fondiario übernimmt auch den Carige-Zweig, der für den Umgang mit faulen Krediten zuständig war.

Die neuntgrößte Bank Italiens muss auf Geheiß der Europäischen Zentralbank (EZB) frisches Geld aufnehmen und die faulen Kredite in ihren Büchern reduzieren. Für das zweite Quartal wies die neuntgrößte Bank Italiens einen Verlust von 114 Mio. Euro aus.

apa

stol