<P><p class=" text-left">„Es ist eine Illusion zu denken, dass außerhalb der Währungsunion unsere Wirtschaftsprobleme einfacher zu lösen wären. Der Euro-Austritt würde nicht die strukturellen Schwächen unserer Wirtschaft lösen“, so Visco.</p><p class=" text-left">Mit einem Euro-Austritt Italiens wäre eine „akute Instabilitätsgefahr“ verbunden. Ein Austritt würde nicht zur Eindämmung von Italiens gewaltiger Staatsschuld beitragen, warnte Visco.</p><p class=" text-left">Der Notenbankchef zeigte sich auch wegen politischer Instabilität in Italien besorgt, äußerte jedoch die Hoffnung, dass das Land seinen Neustart finden werde. In Italien scheinen vorgezogene Parlamentswahlen im Oktober möglich.</p><p class=" text-left">Die Arbeitslosigkeit sei das schwierigste Erbe der langen Krisenjahre. 2014 betrug die Arbeitslosigkeit 13 Prozent, doppelt so viel als 2007. Die Jugendarbeitslosigkeit habe sich von 20 auf 40 Prozent verdoppelt.</p><p class=" text-left">Bis Italiens Bruttoinlandsprodukt (BIP) wieder das Niveau wie vor der Krise 2007 erreichen werde, werden noch mehrere Jahre vergehen, so Visco.</p><p class=" text-left">apa</p></P>